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Robin Hood e.V. – Jahreshauptversammlung

v.l.: Beirätinnen Maria Gebhard, Maria Blenninger, Christa Erber, 2.Vorsitzende Andrea Glatzeder, Beirätin Hildegard Denk, Bürgermeister Franz Wimmer, Schatzmeisterin Sarah Hellermann, Schriftführerin Uta Wersdörfer

Stellvertretend für die Vereinsvorsitzende Claudia Heitzer begrüßte Uta Wersdörfer die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung des Hilfsvereins Robin Hood e.V. im Gasthaus zur Post. Auf ein lebendiges Vereinsleben blickte sie zurück. Zum Tätigkeitsfeld gehört es, dass man alle vier Woche eine Vorstandssitzung abhält, um die Anträge der betreuten Familien zu besprechen und Events zu planen. Zudem hält man direkt – ob telefonisch oder persönlich – den Kontakt zu den Familien. Ein Fantreffen hat der Eberhofer-Stammtisch im Bayern-Park organisiert. Selber war man mit einem Infostand und der Spendenbox präsent. Zudem wurde man durch die Bayern-Park-Freunde unterstützt. Auf weitere Infostände, wie beim Tag der offenen Tür im Sanorium in Gerzen ging sie ein. Das jährliche Großereignis ist das Open-Air in Steinberg, bei dem die Vorstandsmitglieder tatkräftig anpackten. Die Spendensumme von 10.000 Euro vom Open-Air-Steinberg e.V. war dabei wieder überwältigend. Zum Familienausflug hatte man eingeladen und sich beim Nikolausmarkt beteiligt. Möglich ist die Hilfe aber vor allem auch deswegen, weil man Unterstützung durch Spender und Gönner erhält, wo für man auch dankte.

„Der Markt Frontenhausen ist unglaublich stolz auf Euch“, so zweiter Bürgermeister Franz Wimmer. Im kleinsten Kreis aber mit großem Herz hat die Geschichte vor über 25 Jahren begonnen, hat sich zu einem beeindruckenden Hilfsverein entwickelt. Für das ehrenamtliche Engagement aller Kräfte dankte er, wünschte viele weitere Unterstützter und auch Helfer für die Zukunft und weiterhin viel Gutes. Er weiß hier jeden gespendeten Cent in besten Händen, lobte er.

Wie Hildegard Denk erläuterte, zählt der Verein derzeit 191 Mitglieder. Sie ging als Kassier auch auf die finanziellen Bewegungen ein. Abschließend ging sie darauf ein, dass sie ihre Position des Kassiers in jüngere Hände weitergibt. In ihrer 15-jährigen Amtszeit als Kassier habe der Verein Dank der Spenden, Ladeneinnahmen, Mitgliedsbeiträge und weiterer Einkünfte aus Kaffee und Kuchen mit beachtlichen 1,44 Millionen Euro unterstützen dürfen. Für Familien wurde also in 2025 ein sechsstelliger Betrag weitergegeben, beachtliche Beträge, die hier im Ehrenamt auf den Weg gebracht werden. Reittherapien, Anschaffung besonderer Fahrräder, Delfintherapie, Autokindersitz oder Umbauten von Kfz, Einkaufsgutscheine, Therapieanzug, Spezialbett, die Unterstützung einer Verhinderungspflege, ein Regenschutz für einen Rollstuhl und vieles mehr – auf vielfältige Art und Weise wird geholfen, was Außenstehenden oftmals gar nicht so bewusst ist. Und jeder Cent der eingenommenen Spenden kommt vollumfänglich bei den Familien an.

Nach der Entlastung führte die Neuwahlen Franz Wimmer durch. Dabei sprach man sich für folgende Besetzung der Postionen aus: Vorsitzende Claudia Heitzer, Stellvertreterin Andrea Glatzeder, Schatzmeisterin Sarah Hellermann, Schriftführerin Uta Wersdörfer, Beiräte Maria Blenninger, Hildegard Denk, Christa Erber und Maria Gebhard, Kassenprüfer Magda Gangkofner und Sylvia Finkenzeller. Zudem wurde Gisela Tietz in die Vorstandschaft im Nachgang berufen.

Verabschiedet wurde als Schatzmeisterin Hildegard Denk, sie unterstützt aber weiterhin als Beirätin, dankte Wersdörfer. Bedauerlicherweise stand Renate Böhm als Beirätin nicht mehr zur Verfügung, sie hilft aber glücklicherweise im Laden weiterhin mit.

Seit mehr als 25 Jahren hilft Robin Hood e.V. auf unermüdliche Art und Weise. Damals hatten die Gründungsmitglieder einen treffenden Vereinsnamen gesucht. Ein Kind schlug Robin Hood vor, weil „der hilft doch den armen und kranken Leuten“. Und seitdem sind die wechselnden Vorstandschaften mit zahlreichen Helfern unermüdlich im Sinne von Robin Hood für Familien mit schwer- und schwerstkranken Kindern und jungen Erwachsenen tätig. Alle üben dieses Ehrenamt stets mit Freude und Herzblut aus, denn die begleiteten Familien geben sehr viel Liebe zurück. In 2025 durfte man zudem ein kleines und wichtiges Jubiläum feiern: das 10-jährige Bestehen des Robin-Hood-Laden am Marienplatz 5a in Frontenhausen. Der Raum werde von der Marktgemeinde zur Verfügung gestellt (am Marienplatz neben der Pizzieria La Piazetta), wofür man großen Dank aussprach. Geöffnet ist der Laden außerhalb der Schulferien jeden Dienstag von 9 bis 11 Uhr und jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr. Mit den Einnahmen aus dem Laden unterstützt man eben auch die Familienarbeit. Einkaufen kann im Laden jeder, ob aus Frontenhausen oder anderen Orten, der sich freut, ein Schnäppchen zu schlagen. Wer hier unterstützen will, der kann Baby- oder Kinderausstattung (alles rund ums Kind) spenden. Auch die Mithilfe im Laden ist erwünscht. 

Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger

Spende statt Geschenke

Auch heuer hat sich die Belegschaft der Hoppe-Nicolai Steuerberatungsgesellschaft mbH wieder einstimmig dazu entschieden, statt Geschenke an sich selbst und Kunden eine Spende zu übergeben.

Dieses Jahr fiel die Wahl auf Robin Hood e.V.  Die örtliche Nähe in Frontenhausen sowie vor Allem der Zweck des Vereines machte es den Angestellten leicht, diese Wahl zu treffen. „Einen Verein, der sich mit so viel Engagement und Herzblut für Familien mit schwerstkranken Kindern oder jungen Erwachsenen sowie mit Kindern oder jungen Erwachsenen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung in Niederbayern (!) einsetzt, den wollen wir gerne dabei unterstützen!“ so das Credo der Spendenden.

Die Vorstandmitglieder Claudia Heitzer und Hildegard Denk bedankten sich herzlich für die Spende von 500 Euro.

Quelle: Sarah Hellermann    Foto: Holger Nicolai

Filmdrehort für guten Zweck gezeigt

Jeweils 2.000 Euro gingen an die beiden Hilfsvereine.

Der Markt Frontenhausen ist weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt und zwar unter dem Namen „Niederkaltenkirchen“. Das gesamte Jahr über kommen Touristen zum Filmdrehort und lassen sich auch durch fachkundige Führungen den Ort zeigen. Diese wurden überwiegend durch zweiten Bürgermeister Franz Wimmer durchgeführt sowie durch den Rathauschef Dr. Franz Gassner selber. Von Beginn an stand fest, man wolle die vereinnahmte Summe einem guten Zweck zuführen. 2025 war ein sehr erfolgreiches Jahr in Sachen „Eberhofer-Führungen“, ein Rekordjahr. Zahlreiche Gruppen waren im Ort und nahmen das Angebot wahr. „Wir sehen uns als Gästeführer“, erklärt Dr. Franz Gassner, der besonders seinem Stellvertreter für das Engagement dankte. Bei den Führungen werde auf die Drehorte und die Historie des Marktes eingegangen. Und der Boom scheint ungebrochen zu sein. Schon jetzt liegen für das Jahr 2026 mehr als 30 Reservierungen vor. Der Kinostart im August 2026 und das Buch „Apfelstrudel-Alibi“ lassen den Hype weiter fortleben. Wie Gassner betonte, sind auch steigende Zahlen bei den „App-Führungen“ und bei dem Krimispiel zu verzeichnen.

„Jede Minute ist es wert“, erzählt Franz Wimmer aus dem Führungsalltag. Es werde zwar Lebenszeit investiert, doch man bekomme es vielfältig zurück und kann zugleich für den guten Zweck Spenden generieren. Wimmer erzählte von einem autistischen Jungen, dem er den Drehort zeigen durfte. Das strahlende Gesicht werde er nicht vergessen. Gäste aus Rostock, Mitglieder der Hamburger Berufsfeuerwehr – die Leute kommen von weit her, um das Insiderwissen rund um den Drehort förmlich aufzusaugen.

Nun hat man jeweils 2.000 Euro an die Kinderkrebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut sowie an Robin Hood e.V. weitergegeben. Man will Familien unterstützten, die aufgrund der Erkrankung ihres Kindes nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und weiß die Summe bei den Gruppierungen bestens aufgehoben. Von Robin Hood e.V. waren Hildegard Denk und Uta Wersdörfer zugegen. Sie betonten, gerade jetzt zur Weihnachtszeit helfe man mit Lebensmitteln und auch Gutscheinen, um zum Fest auch ein Extra zu ermöglichen. Insgesamt werden von Robin Hood e.V. aktuell beachtliche 90 Familien betreut. Ulrike Eckhart, die Vorsitzende der Kinderkrebshilfe erklärte, man werde im Februar eine Zirkusfahrt nach München unternehmen. Zudem sei man im „laufenden Betrieb“ mit großen monatlichen Zahlungen gefordert. Der Betrag werde hier eingesetzt. „Wir danken Euch“, erklärte Franz Wimmer an die ehrenamtlichen Kräfte beider Hilfsvereine: „Ihr tut etwas fürs Herz“. Unglaublich sei es, was hier geleistet werden. Und dass der „unglaubliche“ Hype um die Sache Eberhofer hierzu einen hilfreichen Beitrag leisten kann, mache die „Drehortführer“ umso glücklicher.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger/Monika Ebnet

ESC Frontenhausen spendet an Robin Hood e.V.

Anlässlich seines 50-jährigen Vereinsjubiläums spendete der ESC Frontenhausen an Robin Hood e.V. 500 €. Durch großzügige Unterstützung der eingeladenen Vereinen im Jubiläumsturnier kam diese großartige Summe zusammen. Erste Vorsitzende Claudia Heitzer und Schatzmeisterin Hildegard Denk nahmen den Scheck von Erstem ESC-Vorsitzenden Michael Hasreiter mit großer Freude entgegen.

Klassenkasse an Robin Hood e.V. gespendet

Frieda Giritzer und Johann Loth überraschten die Vorstandschaft von Robin Hood e.V. mit einer großartigen Spende von 195 Euro.

Dieses Jahr fand für sie das letzte Klassentreffen des Jahrgangs 1937/1938 statt. Danach wurde die Kasse, die Maria Eibl geführt hatte, aufgelöst und der gesamte Betrag einem sozialen Zweck zugeführt. Dankend nahmen Erste Vorsitzende Claudia Heitzer und Schatzmeisterin Hildegard Denk die Spende entgegen. Robin Hood e.V., der Familien mit schwer und schwerst kranken Kindern und Jugendlichen unterstützt, kann mit dieser Summe nun wieder Reittherapiestunden finanzieren.

Quelle: Uta Wersdörfer

Erneut alle Rekorde gebrochen

Einen unbeschreiblich hohen Spendenscheck nahm 1.Vorsitzende Claudia Heitzer entgegen.

Wochenlange Vorbereitungen waren erforderlich, um das „Open Air 2025“ am Südufer des Vilstalstausees durchzuführen. Und es war erneut ein Open Air der Rekorde in allen Bereichen: Die meisten Besucher seit jeher, nämlich rund 2.700 und die höchsten Umsatzzahlen. Besonders „eingeschlagen“ hat in diesem Jahr der Frühschoppen, wo mehr als 1.000 Gäste zugegen waren. Kurz gesagt: Es war ein Hammer-Erfolg! Mittlerweile ist das Open-Air in Steinberg ein Muss für Festival-Fans und die Gäste kommen von weit her angereist. So motiviert plant es sich bereits leicht für das nächste Open Air Steinberg. Das wird am 21. und 22. August 2026 an bekannter Stelle stattfinden. Der Vorverkauf für die Karten startet hierzu ist ab dem ersten Adventswochenende. Dann werden auch die ersten Bands bereits bekanntgegeben, die schon verpflichtet werden konnten.

Doch zunächst galt es Rückblick auf die auf dieses Jahr zu halten. Top-Bands hatte man vor Ort und vor allem viele fleißige und hochmotiverte Helfer. Diese Helfer sind übrigens das Erfolgsgeheimnis der Veranstaltung. Mehr als 120 Helfer haben mehrere tausend ehrenamtlichen Stunden Zeit für den guten Zweck aufgebracht. Und es durfte ein „gigantische Spendensumme“ vermeldet werden, der nun an Robin-Hood e.V. überreicht wurde. Vorsitzende Claudia Heitzer staunte nicht schlecht, als sie den Spendenscheck in Händen hielt. Ein „Wahnsinn – Danke“ war zu hören. Bei der Summe von 10.000 Euro kann es einem schon einmal die Sprache verschlagen. Und sie versicherte, dass jeder Euro im Sinne der ehrenamtlichen Kräfte verwendet wird und direkt bei den hilfsbedürftigen Familien ankommt. Fragt man in der Truppe nach, wo die Motivation liegt, kommt überall die Antwort: „Es macht Spaß, gemeinsam etwas zu bewegen“ oder „hier stimmt einfach alles!“. Auf die Mannschaft des Open Air Steinberg e.V. um Vorsitzenden Michael Nußbaumer war also wieder Verlass. Für dieses Tun dankte er allen und betonte dabei, dass nur mit diesem Rückhalt und Engagement die Durchführung überhaupt erst möglich ist. 

Bei der Veranstaltung, die übrigens die vierte unter der Federführung des Vereins war, passte einfach alles. Das Wetter ließ die Gäste in Scharen zum Vilstalstausee kommen und sie hatten beste Stimmung mitgebracht. Die Top-Bands, die auf der Bühne zu sehen waren, taten das ihrige dazu. Es war eine riesige Partymeile, die sich aufgetan hat. Zwei Tage wurde gefeiert und gerockt, was das Zeug hielt. Die Bands spielten erneut zum Teil zu „reduzierten“ Gagen oder gar komplett kostenlos. Der Applaus, die Stimmung und die feiernde Menge waren hier der Lohn. Und die Bühnenshows hatten es wieder einmal in sich. Die Bands selber waren – wie nicht anders zu erwarten –allesamt „Hochkaräter“. Vielen weiteren Gönnern rund ums Fest durften Dank ausgesprochen werden. Sie alle zeigen ein großes Herz für Kinder, die eben nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Wie die Redner betonten, war zudem die Wasserwacht vor Ort, die den Sanitätsdienst ehrenamtlich übernahm. Und auch den örtlichen Landwirten gebühre Dank, denn sie überlassen unentgeltlich Flächen, die zum Camping- oder Parkplatz an den Tagen umgerüstet werden. Viele weitere Unterstützer habe man aus der Geschäftswelt und auch die Gemeinden selber stehen hinter dem Fest. Robin Hood e.V. war an diesen zwei Tagen vor Ort und packte in Sachen Verpflegung helfend mit an. Wie der Vereinsvorsitzende ausführte, stehe beim Fest die Freude an der Musik, die Gemeinschaft und das gute Miteinander im Vordergrund. Party feiern – beste Stimmung und dann noch Gutes damit tun – also Gewinner auf allen Seiten. Claudia Heitzer richtete ihren großen Dank an den Open-Air Steinberg e.V. , die schon seit mehreren Jahren den Erlös an Robin Hood e.V. spenden. „Ihr seid alle der Wahnsinn! Gigantisch“, denn natürlich ist die Ausrichtung des Festes nicht ohne. Michael Nußbaumer bat darum, dass man auch in 2026 wieder zusammen anpackt. Denn es soll wieder ein Kracher werden, die Planungen laufen schon auf Hochtouren. Erste Verträge sind bereits fix und das Line-Up wird in Kürze starten. Einzelne Gruppennamen konnten den Verantwortlichen noch nicht entlockt werden, jedoch die feste Zusage, es wird wieder kräftig „gerockt“ am Stausee.

Aktuell laufen die Planungen für das Vereinsjahr 2026: Open-Air-Stammtische, Vereinsausflug, die Jahreshauptversammlung am 30. Mai 2026 – man ist aktiv und der Gemeinschaftsspirit unbeschreiblich.

Quelle: Dingolfinger Anzeiger/Monika Ebnet