
Die Besucher der Osterhasenschau spendeten eine großzügige Summe, die Julia Harttmann (r.) und Gabi Heeg (l.) an Uta Wersdörfer übergaben.
Als kürzlich in Dingolfing die Osterhasenschau in Dingolfing stattfand, so war das mit freiem Eintritt möglich. Außerdem haben die fleißigen Helfer eine Tombola ermöglicht und mit der warmen Küche bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Schon vorab hatte der Verein angekündigt, an dem Tag wieder für den guten Zweck Spenden zu sammeln. Und so haben im österlich dekorierten Spendenglas die Besucher gerne freiwillige Spenden hinterlassen. Es sammelte sich ganz schön was. Nun durften Frauengruppenleiterin Gabi Heeg und zweite Jugendleiterin Julia Harttmann beachtliche 1.155 Euro an Robin Hood e.V. weitergeben. Wichtig war es den Verantwortlichen des Dingolfinger Kaninchenzuchtvereins eben, dass die Summe in der Region eingesetzt werde. Uta Wersdörfer ging darauf ein, dass der Hilfsverein auf ehrenamtlicher Basis arbeite und jeder Cent bei betroffenen Familien ankomme. Hilfe werde vielerorts gebraucht. Robin Hood e.V. unterstützt schwerst- und unheilbar kranke und behinderte Kinder und junge Erwachsene in Niederbayern. Möglich ist das eben nur, weil man Spenden erhält. Zudem brauche es Kräfte, die sich für diese Arbeit engagieren und einsetzen. Robin Hood e.V. unterstütze eben nicht nur seelisch, sondern gerade auch im Bereich der tiergestützten Therapiearbeit. Dieser Spendenbetrag wurde besonders für eine Adeli-Therapie eingesetzt. Es handelt sich hierbei um ein sehr intensives und mehrtägiges Rehabilitationskonzept. Dabei werden verschiedene Bereiche angesprochen durch intensives Training im Bereich Physiotherapie, Logopädie und Sensomotorik zur Förderung der Bewegungsfähigkeit. Das Programm ist spezifisch auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten. Das ADELI Medical Center befindet sich in der Slowakei, wobei die Behandlung deutschsprachig erfolgt. Die Behandlung ist körperlich anstrengend, zielt aber auf maximale Erfolge ab. Sie unterscheidet sich deutlich von der herkömmlichen Rehabilitation in Deutschland durch ihre hohe Frequenz und Dauer. Wie Uta Wersdörfer betonte, habe man hier sehr positive Rückmeldungen und unterstütze derlei Vorhaben gern. Aktuell werden rund 30 Familien auf verschiedene Weise gefördert und jeder Euro helfe. „Es ist für uns ein großes Geschenk, dass wir die Spenden weitergeben dürfen“, erklärte sie dankend. Das Strahlen, das man erhalte, sei unbezahlbar.
Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger





