Archiv des Autors: Wersdoerfer

Jubilar mit großem Herz

Als Georg Retz die Einladungen zur Feier seines 80. Geburtstages an Familie, Freunde und Vereinsabordnungen ausgab, bat er schon vorab, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen für den guten Zweck zu spenden. Der Hilfsverein „Robin Hood e.V.“, dem der Jubilar schon seit vielen Jahren angehört, sollte am Ende bedacht werden. Schon zu den Zeiten, als er selber Bürgermeister war, unterstützte Georg Retz in seiner Aufgabe den Verein. Außerdem ist es ihm eine Selbstverständlichkeit, für die Arbeit der ehrenamtlichen Kräften zu werben.

Seit mehr als 25 Jahren hilft Robin Hood e.V. auf unermüdliche Art und Weise. Damals hatten die Gründungsmitglieder einen treffenden Vereinsnamen gesucht. Ein Kind schlug Robin Hood vor, weil „der hilft doch den armen und kranken Leuten“. Und seitdem sind die wechselnden Vorstandschaften mit zahlreichen Helfern unermüdlich im Sinne von Robin Hood für Familien mit schwer- und schwerstkranken Kindern und jungen Erwachsenen tätig. Alle üben dieses Ehrenamt stets mit Freude und Herzblut aus, denn die begleiteten Familien geben sehr viel Liebe zurück. „Wir freuen uns enorm, dass der Verein von 28 Mitgliedern im Gründungsjahr 1999 auf mittlerweile rund 190 Mitglieder angewachsen ist“, betonte Claudia Heitzer. Mit dieser Basis und der Hilfe weiterer großherziger Menschen ist es dem Hilfsverein möglich, die Familien zu unterstützen.

Die Vorsitzende sowie die weiteren Vorstandsmitglieder Sarah Hellermann, Hildegard Denk und Uta Wersdörfer staunten nun nicht schlecht, als sie nun die Spende von Georg Retz in Empfang nehmen durften. „Es war für mich selber ein Gänsehautmoment“, sagte dieser. Als er sämtliche Glückwunschkuverts öffnete, waren es unbeschreibliche 4.250 Euro, die er schon in Händen hielt. Diese hat er auf 4.500 Euro aufgestockt und gab sie nun an den Hilfsverein weiter. „Ich danke all meinen Gästen, dass sie meinem Wunsch so gefolgt sind“, betonte er. Einen wunderschönen Geburtstag durfte er erleben, der damit noch zusätzlich versüßt wird.

Claudia Heitzer informierte in der Runde, dass aktuell eine Anfrage zur Unterstützung bei einer neuen Therapie eingegangen ist. Es handelt sich um ein Tiefenstimulation des Gehirns. Ein Kind, das mit zwölf Jahren eine Gehirnblutung hatte, lange im Wachkomma lag und jetzt etwa 15 Jahre ist, solle damit behandelt werden. Dieser neuartige Ansatz hilft Menschen mit neurologischen Erkrankungen, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Durch präzise Stimulation oder Hemmung oder Synchronisierung bestimmter Hirnregionen können neuronale Netzwerke reguliert, aktiviert oder eingebremst werden. Dies erfolgt mit der Hilfe spezieller medizinischer „Neuro-Stimulatoren“, die in der Regel von den Ärzten angepasst werden und als Heimtherapie regelmäßig zuhause durchgeführt werden. Es steht sogar ein Verfahren zur Verfügung, welches über Stammzellen-Aktivierung und Blutgefäß-Neubildungen erhebliche Verbesserungen nicht nur bei funktionellen Erkrankungen, sondern sogar bei fortgeschritteneren strukturellen Schäden am Gehirn ermöglicht. Diese Anfrage wird nun, so wie alle weiteren Förderanliegen, im Rahmen einer Vorstandssitzung besprochen.

Fest steht, jede Spende kommt vollumfänglich für Hilfsprojekte zum Einsatz. Die Spende von Georg Retz könnte einen wesentlichen Anteil bei dieser Anfrage nehmen. Die Kosten für diese Behandlung, die noch nicht von Krankenkassen getragen wird, belaufen sich nämlich auf eine fünfstellige Summe. „Wir sind auf die Unterstützung der Leute angewiesen, damit wir helfen können“, betonte Heitzer dankend und wertschätzend.

Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger

 

900 Euro für Robin Hood e.V.

Florian Brandner übergibt 900 € an (v.l.) Gisela Tietz, Claudia Heitzer und Maria Blenninger von Robin Hood e.V. Frontenhausen.

Im April hatte die Gärtnerei Brandner zum Tag der offenen Gärtnerei eingeladen. Nun durfte Gärtnermeister Florian Brandner in seinen Räumen zwischen blühenden Pflanzen und Kräutern die Verantwortlichen von Robin Hood e.V. begrüßen. 900 Euro hatte er in der Hand und lässt damit die Vereinskasse des Hilfsvereins wachsen. „Hier weiß ich das Geld gut aufgehoben“, sagt er. Der Erlös stammt aus der kostenlosen Getränkeabgabe beim Tag der offenen Gärtnerei. War auch das Wetter nicht so „durstig“, so haben die treuen Gäste die Kasse trotzdem gut gefüllt, wohlwissend, dass es für gute Zwecke zum Einsatz kommt. Vorsitzende Claudia Heitzer betonte dankend, dass jeder Cent bei hilfesuchenden Familien ankomme und nicht in Verwaltungsabläufen untergehe. Als Hilfsverein sei man gefordert, die Anfragen sind groß. Ob Zuschüsse für Fahrzeuge oder Tankgutscheine – vielseitig hilft man. Das A und O sind jedoch die Therapien, die man ermöglicht, erklärte sie. Außerdem ist für 2026 auch wieder ein Familienausflug geplant, da diese Ereignisse große Freude bereiten und in bester Erinnerung bei den Familien bleiben. Sie dienen dem „Seelenwohl“, sind Abwechslung im Alltag und fördern die Gemeinschaft. Das Strahlen und Lachen, das man hier ernten darf, sei unbezahlbar.

Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger

Eberhofer-Wohnmobilfreunde spendeten an Robin Hood e.V.

Zum bereits vierten Male zog es Eberhofer-Freunde aus ganz Deutschland mit ihren Wohnmobilen nach Frontenhausen. Auf dem Volksfestplatz machten sie es sich in ihrer WoMo-City gemütlich und genossen einige Urlaubstage an der Vils.

Wie es sich für echte Eberhofer-Fans gehört, freuten sie sich auf eine Führung durch „Niederkaltenkirchen“. Dies übernahm gerne Eberhofer-Experte Franz Wimmer, der mittlerweile zu einem Freund der Gruppe geworden ist.

Schon im letzten Jahr hatte der stellvertretende Bürgermeister die Wohnmobilfreunde über den Hilfsverein Robin Hood e.V. informiert und die Mitglieder von WoMo-City spendeten spontan einen beträchtlichen Betrag. Im Mai dieses Jahres besuchten die Vorstandsmitglieder von Robin Hood e.V. die Urlauber auf dem Volksfestplatz und die Erste Vorsitzende Claudia Heitzer stellte den Verein vor.

  1. Vorsitzende Claudia Heitzer informierte über den Verein.

Bei Kaffee und Kuchen beantworteten die Vertreterinnen Robin Hood e.V.s viele Fragen zur Vereinsarbeit. Von den Ausführungen waren die Teilnehmer der WoMo-City sehr bewegt und akquirierten kurzentschlossen zur Unterstützung der Robin Hood-Familien eine Spendensumme von 2508,50 Euro. Diese setzt sich aus dem Überschuss der Teilnahmegebühr, einer 250 Euro-Spende der Eventagentur sowie vielen Privatspenden zusammen. Außerdem flossen die Beträge ein, die durch die kostenfrei gestellte Müllentsorgung der AWV Isar-Inn sowie die von der Marktgemeinde erlassenen Kosten gespart wurden.

Mit dieser großartigen Spendensumme, die durch den dankeswerten Einsatz der WoMo-City unter der Organisation von Peter Koch zustande kam, kann Robin Hood e.V. nun einen Reha-Buggy mitfinanzieren.

Die Wohnmobil-Freunde spendeten großzügig.

Quelle: Uta Wersdörfer/Robin Hood e.V. Frontenhausen

Spenden aus Golfturnier gehen an Robin Hood e.V.

Stefan Eglseder (l.) und Klaus Köhler (r.) übergaben eine Spende aus „Golf meets Schafkoch“.

Körper sowie Geist trainieren und gleichzeitig Gutes tun – dies war die Intention eines sportlichen Nachmittags auf der Golfanlage Schlossberg in Reisbach.

Schon viermal wurde das Golfturnier mit anschließender Schafkopfrunde unter dem Motto „Golf meets Schafkopf“ im Golfclub Schlossberg e.V. ausgerichtet und schon dreimal wurden die dabei eingegangenen Spenden an Robin Hood e.V. Frontenhausen weitergegeben.

Auch dieses Jahr überreichten Stefan Eglseder und Klaus Köhler einen stolzen Spendenbetrag aus dem Turnier mit 40 Teilnehmern. Mit 2150 Euro, von denen 500 Euro vom Verein „Helferschwein“ (Erster Vorsitzender Harry Hoyler) beigesteuert wurden, unterstützen die Golfer und Golferinnen Robin Hood-Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung. Erste Vorsitzende Claudia Heitzer und Schriftführerin Uta Wersdörfer freuten sich sichtlich über die große finanzielle Hilfe. Claudia Heitzer berichtete von der Vereinsarbeit und wofür die Spende eingesetzt werden soll. Im Moment sind die Spritpreise eine Herausforderung für die betreuten Familien. Daher unterstützt Robin Hood e.V.  in zunehmendem Maße mit Tankgutscheinen, um Fahrten zu Therapien und Arztterminen zu ermöglichen. Dankbar verabschiedeten sich die Robin Hood-Damen von den Überbringern der Spendensumme.

Quelle: Uta Wersdörfer/Robin Hood e.V.

Kaninchenzüchter unterstützen Robin Hood

Die Besucher der Osterhasenschau spendeten eine großzügige Summe, die Julia Harttmann (r.) und Gabi Heeg (l.) an Uta Wersdörfer übergaben. 

Als kürzlich in Dingolfing die Osterhasenschau in Dingolfing stattfand, so war das mit freiem Eintritt möglich. Außerdem haben die fleißigen Helfer eine Tombola ermöglicht und mit der warmen Küche bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Schon vorab hatte der Verein angekündigt, an dem Tag wieder für den guten Zweck Spenden zu sammeln. Und so haben im österlich dekorierten Spendenglas die Besucher gerne freiwillige Spenden hinterlassen. Es sammelte sich ganz schön was. Nun durften Frauengruppenleiterin Gabi Heeg und zweite Jugendleiterin Julia Harttmann beachtliche 1.155 Euro an Robin Hood e.V. weitergeben. Wichtig war es den Verantwortlichen des Dingolfinger Kaninchenzuchtvereins eben, dass die Summe in der Region eingesetzt werde. Uta Wersdörfer ging darauf ein, dass der Hilfsverein auf ehrenamtlicher Basis arbeite und jeder Cent bei betroffenen Familien ankomme. Hilfe werde vielerorts gebraucht. Robin Hood e.V. unterstützt schwerst- und unheilbar kranke und behinderte Kinder und junge Erwachsene in Niederbayern. Möglich ist das eben nur, weil man Spenden erhält. Zudem brauche es Kräfte, die sich für diese Arbeit engagieren und einsetzen. Robin Hood e.V. unterstütze eben nicht nur seelisch, sondern gerade auch im Bereich der tiergestützten Therapiearbeit. Dieser Spendenbetrag wurde besonders für eine Adeli-Therapie eingesetzt. Es handelt sich hierbei um ein sehr intensives und mehrtägiges Rehabilitationskonzept. Dabei werden verschiedene Bereiche angesprochen durch intensives Training im Bereich Physiotherapie, Logopädie und Sensomotorik zur Förderung der Bewegungsfähigkeit. Das Programm ist spezifisch auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten. Das ADELI Medical Center befindet sich in der Slowakei, wobei die Behandlung deutschsprachig erfolgt. Die Behandlung ist körperlich anstrengend, zielt aber auf maximale Erfolge ab. Sie unterscheidet sich deutlich von der herkömmlichen Rehabilitation in Deutschland durch ihre hohe Frequenz und Dauer. Wie Uta Wersdörfer betonte, habe man hier sehr positive Rückmeldungen und unterstütze derlei Vorhaben gern. Aktuell werden rund 30 Familien auf verschiedene Weise gefördert und jeder Euro helfe. „Es ist für uns ein großes Geschenk, dass wir die Spenden weitergeben dürfen“, erklärte sie dankend. Das Strahlen, das man erhalte, sei unbezahlbar.

Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger

 

Rekordergebnis beim Kletzenklopfen für Robin Hood e.V.

Mit großer Dankbarkeit nahmen 2. Vorsitzende Andrea Glatzeder und Beirätin Christa Erber (l. u. r. vom Scheck) den Scheck der Kletzenklopfer entgegen.

Vor sechzehn Jahren belebten Jugendliche aus Dirnaich, Angerbach und Umgebung den Brauch des Kletzenklopfens wieder. Jedes Jahr in der Adventszeit trifft man sich und zieht von Haus zu Haus. An den Haustüren wird gegen ein Ständchen für den guten Zweck gesammelt. Wie alle Jahre zuvor empfing die Bevölkerung die Kletzenklopfer sehr herzlich und so konnte die stolze Rekordsumme von 3.850 Euro ersungen werden.

Nahezu traditionell kommt der Betrag auch in diesem Jahr Robin Hood e.V. Frontenhausen zugute. Der Verein setzt sich durch unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz für schwerkranke sowie behinderte Kinder und deren Familien ein. Da man es als notwendig ansieht regional zu helfen und sich Robin Hood e.V. in seiner Unterstützung ausschließlich auf den Regierungsbezirk Niederbayern beschränkt, ist dieser seit Jahren ein bewährtes Spendenziel.

Die Spendensumme wurde kürzlich im Gasthaus Englmeier in Angerbach bei einem kurzweiligen und geselligen Abend übergeben. Die Vertreterinnen von Robin Hood e.V. bedankten sich recht herzlich und erzählten sehr berührend von den unterstützten Kindern und deren Familien.

Einen großen Dank möchten die Kletzenklopfer der gesamten Bevölkerung aussprechen, ohne die eine derart hohe Summe nicht zustande gekommen wäre.

Quelle: Kletzenklopfer