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Landfrauen aus Frauenbiburg spenden für Robin Hood e.V.

Robin Hood Vorsitzende Claudia Heitzer (rechts) und Kassierin Hildegard Denk (links) dankten Ortsbäuerin Gabi Suttner für die Spende der Landfrauen Frauenbiburg.

Eine Spende über 300 Euro übergab am Mittwoch Ortsbäuerin Gabi Suttner im Robin Hood Laden. Das Geld stammte vom Erlös des Kräuterbuschenverkaufs und vom Lebkuchenverkauf auf dem Nikolausmarkt in Marklkofen.

Erste Vorsitzende Claudia Heitzer von Robin Hood e.V. durfte im Beisein von Kassierin Hildegard Denk und den Betrag entgegennehmen. Claudia Heitzer bedankte sich sehr und versprach den Betrag sinnvoll einzusetzen. Während der Coronakrise sei es nicht möglich wegen der weggefallenen Veranstaltungen Geld für den Verein zu generieren. Größere Feste, wie da Open Air Festival in Steinberg und die großen Märkte fehlen sehr. Deshalb müsse sich Robin Hood auf die notwendigsten Ausgaben beschränken. Zum Beispiel können derzeit nur wenige Gutscheine an Familien mit schwerstkranken Kindern und jungen Erwachsenen vergeben werden. Deshalb sei diese Spende besonders willkommen. Ein weiterer negativer Effekt der Corona Krise sei, dass die Kinder und Jugendlichen, die Robin Hood betreut, wegen vieler geschlossenen Einrichtungen sehr isoliert seien und viele hilfreiche Therapien nicht eingesetzt werden können. „Stillstand ist auch diesbezüglich Rückschritt!“, betonte Claudia Heitzer.

Quelle: Anna Unterholzer/DA

Spende aus Maskenaktion des Frauen- und Müttervereins Ruhstorf

Maria Blenninger (4. v.r.) und Uta Wersdörfer (5. v.r.) nahmen für Robin Hood e.V. die großartige Spende entgegen.

2000 Euro, das ist die stolze Summe, die die „Maskenaktion“ im Ort zutage brachte. Besonders erfreulich ist dieser Betrag auch für vier Hilfseinrichtungen, nachdem er geviertelt und gespendet wurde.
Gerlinde Danner, Erste Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins durfte die jeweils 500 Euro an die Nutznießer weiter reichen. Dabei erzählte sie, wie es zu dieser Spende kam und begrüßte dazu neben den Geldempfängern auch jene, die an der Aktion maßgeblich beteiligt waren. Sie erinnerte daran, dass das öffentliche Leben aufgrund der Corona-Pandemie weitestgehend zurückgeschraubt wurde, dass fast alle Geschäfte und Einrichtungen geschlossen wurden. Gerade mal Lebensmittelgeschäfte konnten geöffnet bleiben. Dann kam am 27. April die Maskenpflicht und damit einhergehend ein großer Mangel an den Mund-Nase-Schützern. Eine, die vorausdachte, war Maria Gobmeier, die bereits rechtzeitig damit begann, sich mit dem Nähen von Masken zu beschäftigen, nachdem sie nicht mehr gekauft werden konnten. Der Vorstand des Garten- und Blumenvereins Franz Spies erkannte ebenfalls beizeiten die Problematik und brachte gemeinsam mit dem Frauen- und Mütterverein die „Masken-Aktion“ ins Rollen. Angelika Wimmer und Helga Wimmer unterstützten Maria Gobmeier beim Nähen und Zuschneiden in dieser mehr als außergewöhnlichen Zeit. Es wurden Stoffe organisiert, teils überzählige Bettwäsche oder Schürzen zerschnitten und Gummi, wo möglich, geordert. Da viel gespendet wurde und die Näharbeiten ehrenamtlich verliefen, waren die Ausgaben gering. Maria Gobmeier hatte ein wenig zusammengerechnet und ermittelt, dass insgesamt 55 bis 60 Meter Stoff
verarbeitet wurden, wobei man aus einem Meter etwa 15 Masken gewinnen konnte. Gerade das Organisieren der Gummibänder war schwierig. Letztlich waren es rund 400 Meter. In manchen Zeiten, als diesbezüglich „gar nichts ging“, wurden Bänder eingenäht. Alles kam schnell ins Rollen und die fertigen Masken zügig im Edeka-Geschäft Danner angeboten. Ursprünglich war daran gedacht, diese
zu spenden. Doch, die Nutznießer signalisierten Bereitschaft, dafür Geld zu geben. So entschied man sich, drei Euro je Stück zu veranschlagen und das Geld sozial zu verwenden. Die Nachfrage war groß. Letztlich waren es am Ende rund 1000 Masken, die bereit lagen und somit hatte man als Reinerlös 2000 Euro in der Kasse.
Mittlerweile ist der Bedarf an gedeckt, einige dieser Schützer wurden auch an die Lebenshilfe nach Landau geliefert. Zum Ende der Aktion gab es freudige Gesichter bei den Empfängern. 500 Euro warteten auf die Lebenshilfe Landau, die Vorstandsmitglied Ramona Klostermeier, zugleich auch Elternbeirätin, entgegennehmen durfte.

Schriftführerin Uta Wersdörfer und Vorstandsmitglied Maria Blenninger nahmen den Betrag für
Robin Hood aus Frontenhausen entgegen. Der Verein, so berichteten sie, unterstützt Familien mit schwerstkranken Kindern und jungen Erwachsenen sowie mit Kindern und jungen Erwachsenen mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung in Niederbayern. Die Betroffenen erhalten Gutscheine
für den täglichen Bedarf. Man übernimmt Kosten von Therapien und Behandlungen, die nicht von den Krankenkassen getragen werden. Auch leistet der Verein Zuzahlungen bei der Beschaffung und Reparatur behindertengerechter Fahrzeuge und Wohnungsumbauten und anderes mehr.
Die Finanzierung erfolgt durch Spenden, Einnahmen aus dem Robin-Hood-Laden oder dem Erlös von Kaffee- und Kuchenverkauf. Ganz aktuell kümmerte man sich um ein Kinderbettchen mit Wickelkommode für eine Familie.
Der Hilfsverein Benefiz mit Malefiz war durch die beiden Vorstände Josef Aigner und Hubert Gruber vertreten. Diese Einrichtung unterstützt unverschuldet in Not geratene. Derzeit greift man einer 40-jährigen Frau aus der Gemeinde Wallersdorf unter die Arme. Die alleinerziehende vierfache Mutter erkrankte an Brustkrebs und ist in einer finanziellen Notlage. Man übernimmt Kosten für eine Autoreparatur, bezahlt die Heizölrechnung und anderes.
Auch in der Marktgemeinde Simbach selbst gibt es Nutznießer. Denn der Erste Vorstand des sozialen Familienhilfswerkes Karl-Heinz Richter durfte ebenfalls eine Spende entgegennehmen. Er verriet kein Geheimnis, dass vielen Vereinen die Spenden wegbrachen. Die Einrichtung unterstützt alljährlich rund 30 Familien im Rahmen ihrer Weihnachtsaktion mit verschiedenen Gutscheinen. Bis vor wenigen Tagen wusste man nicht, ob das heuer wieder so möglich sein wird. Nun kamen diese 500 Euro gerade recht.

Quelle: Monika Bergbauer/Dingolfinger Anzeiger

Melany Quast spendet an Robin Hood e.V.

Die Spendenübergabe: v.l.: Hildegard Denk, Melany Quast mit Sohn, Claudia Heitzer, Uta Wersdörfer

Und wiederum hat eine Näherin von Mund-Nasenbedeckungen doppelt Gutes getan. Sie behob mit ihrer Nähkunst den Mundschutzmangel und unterstützte gleichzeitig mit einer Spende Robin Hood-Familien.
Melany Quast war einerseits für den Gartenbauverein in Frontenhausen im Einsatz und andererseits nähte sie für ihr eigenes Unternehmen „Cordialq“. Aus dem Erlös ihres privaten Verkaufs der Mundschutze spendete sie Mittwoch ganze 390 €.
Die Damen von Robin Hood e.V. Frontenhausen bedankten sich ganz herzlich für den großzügigen Betrag und informierten sich über das Angebot von Cordialq, das aus Taschen, Kissenhüllen u.v.m. im Westernstil besteht. (https://www.cordialq.de/)

Quelle: Uta Wersdörfer

„Nähen hilft!“ Robin Hood e.V. Frontenhausen

Am Samstag konnten sich Vorstandsmitglieder von Robin Hood e.V. über eine großzügige Spende freuen. Nadja Bauer-Beutlhauser als Organisatorin und Julia Beck als Vertreterin der Aktion „Nähen hilft!“ überreichten einen symbolischen Scheck über 1.500 €. Den Damen von Robin Hood e.V. war die Freude trotz Behelfsmaske anzusehen.

Nadja Bauer-Beutlhauser überreicht den Scheck an Jutta Fuchsberger.

„Nähen hilft!“ wurde von Nadja Bauer-Beutlhauser in Dingolfing ins Leben gerufen, um Nasen-Mundbedeckungen zu nähen. Circa 50 Näherinnen im Alter von 9 – 70 Jahren beteiligten sich und so entstanden ungefähr 8000 Behelfsmasken. Viele wurden an Institutionen gespendet. Der Erlös der gegen eine Spende abgegebenen Masken betrug rund 10.000 €. Nachdem die Näherinnen über die 10 Empfänger der Spendengelder abgestimmt hatten, entfiel auf Robin Hood e.V. die großartige Summe von 1.500 €. Nach der Spendenübergabe auf dem Marienplatz in Frontenhausen informierten sich die Damen von „Nähen hilft!“ über die Arbeit von Robin Hood e.V. und das Angebot des Robin Hood-Ladens. Dieser ist im Moment aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen.

Die Augen strahlen vor Freude bei v.l. der 1. Vorsitzenden Claudia Heitzer, der 2. Vorsitzenden Jutta Fuchsberger, Julia Beck und Nadja Bauer-Beutlhauser von „Nähen hilft!“ und Schatzmeisterin Hildegard Denk.

Quelle: Uta Wersdörfer/Schriftführerin Robin Hood e.V. Frontenhausen

Frauenpower in der Corona Krise

Claudia Heitzer von Robin Hood e.V. durfte den Scheck von den Frauen entgegen nehmen.

Mit einer beispielhaften Aktion haben Frauen 3500 Mund-Nasenschutz-Masken genäht. Die Masken konnten in der Sebastiani Apotheke abgegeben werden. Apothekerin Ruth Schmidt und ihr Team gaben sie gegen eine Spende für Robin Hood an die an die Bevölkerung weiter. Sonja Urbanski übernahm in diesen Wochen die Organisation. Sie überreichte kürzlich an Claudia Heitzer, die Vorsitzende von Robin Hood e.V. den Erlös. Über 10.000 Euro kamen bei dieser Aktion zusammen.

Mit dieser Aktion wollte die Ärztin Svetlana Lippert mit Unterstützung von Sonja Urbanski, Mitglied der Vorstandschaft des Gartenbauvereins die Bevölkerung bitten mitzuhelfen, bzw. zu verlangsamen. 25 Frauen erkannten ebenfalls die Notwendigkeit, weil der Handel praktisch leergefegt war, und setzten sich an ihre Nähmaschinen.

 

Sonja Urbanski war die Freude über die gelungene Aktion anzusehen. Ruth Schmidt habe sich sofort bereiterklärt in ihrer Apotheke mit ihren Mitarbeiterinnen die Vermarktung der Masken zu übernehmen. Die Initiatorin Svetlana Lippert setzte sich auch selbst an die Nähmaschine. Sonja Urbanski fungierte als Organisatorin, Koordinatorin und Lieferantin. Dazu kam Christa Paintner, sie schaffte die größte Stückzahl, 1500 Exemplare entstanden in ihrer Nähstube, gefolgt von Ilse Lamby, die 350 Stück zum Kontingent beitrug. Aber auch alle anderen waren nicht mehr zu bremsen. Die meisten arbeiteten als Näherin, einige als Zuschneiderin, oder als Vermittlerin bzw. Lieferantin. Zum Team gehörten folgende Frauen: Christa Paintner, Ilse Lamby, Bettina Gaisbauer, Margit Lerbinger, Gertraud Lerbinger, Maria Höschl, Marita Polleichtner, Andrea Geigenberger, Anna Degner, Marianne Kollmannsperger, Rosmarie Irl, Agnes Lainer, Michaela Penquitt, Verena Rembeck, Annette Amman, Petra Polleichtner, Lisa Ringlstetter, Rosa Taitsch, Maria Güra, Gabi Suttner, Melany Quast und Sandra Dax.

                                                   

Organisatorin Sonja Urbanski verkündete das Ergebnis.       Apothekerin Ruth Schmidt freut sich                                                                                                          über den Erfolg. 

Sonja Urbanski gab den Erlös bekannt

Nicht ohne Stolz gab Sonja Urbanski am Montag auf dem Marienplatz den Frauen den riesigen Betrag bekannt den sie erzielt hatten. „Niemand hätte gedacht, dass es ein solcher Erfolg werden wird!“, freut sie sich. Auch Ruth Schmidt war überwältigt von der riesigen Nachfrage. Schon am ersten Tag waren nach zwei Stunden alle Masken weg. Mit diesem Ansturm hätte die Apothekerin nicht gerechnet. Das Team von 15 Näherinnen musste aufgestockt werden und so wurde noch einmal ein erfolgreicher Aufruf im Dingolfinger Anzeiger und in verschiedenen Medien gestartet. „Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass zum Beispiel Handwerker dunkle Masken benötigen. Auch Kindermasken fehlten noch im Sortiment. Aber dies war alles kein Problem. Es gab immer wieder jemanden, der auch Sonderwünsche schnell erfüllte!“, so Sonja Urbanski.

Sonja Urbanski präsentiert den Scheck über die grandiose Summe von 10.141,01 Euro.

(Foto U. Wersdörfer)

Die ebenfalls anwesende Seniorenbeauftragte des Marktes, Anna Unterholzer dankte den Näherinnen und Zuschneiderinnen für ihren ehrenamtlichen, spontanen Einsatz für das Gemeinwohl. Der Coronavirus bereite nach wie vor, im Hinblick auf die ältere Bevölkerung große Sorgen. „Jede einzelne von euch hat mit diesem Einsatz einen Teil dazu beigetragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, bzw. zu verlangsamen!“, betonte sie. „Außerdem habt Ihr einen riesigen Beitrag für die Belange der Familien geleistet, die von Robin Hood e.V. bereut werden!“ Es liege in der Natur der Frauen Probleme zu erkennen und das zu tun, was notwendig ist, dies sei von unschätzbarem Wert.

Es ist vielen Familien geholfen

Claudia Heitzer war überwältigt und dankte im Namen der ebenfalls anwesenden Vorstandschaft und im Namen der Kinder und jungen Erwachsenen für diesen großartigen Einsatz und versprach gerührt den Betrag von 10.141.01 Euro sinnvoll einzusetzen. Damit sei wieder vielen Familien geholfen.

Quelle: Anna Unterholzer/DA