D‘Koidnkiachna spenden an Robin Hood

Die Mitglieder der Robin Hood Vorstandschaft Jutta Fuchsberger und Uta Wersdörfer mit dem Eberhofer Stammtisch „D’Koidnkirchna“.

Das Thema Frontenhausen als Filmdrehort ist nach wie vor in aller Munde. Der Markt steht auch aktuell für das fiktive „Niederkaltenkirchen“ als Schauplatz der Eberhofer Filme der Autorin Rita Falk Pate. Im Juli hat sich ein Eberhofer Stammtisch formiert, der schon einige Aktionen gestartet hat. 

Kürzlich fanden sich mehrere Mitglieder der „D’Koidnkirchna“ vor dem Robin Hood Laden ein, um eine ganz besondere Spende zu übergeben. Günther Engl, der Sprecher der D’Koidnkirchna“ meinte dazu: „Bei uns sollen nicht nur gemeinsame Unternehmungen, sondern auch soziale Projekte im Mittelpunkt stehen. Der Verein Robin Hood macht eine tolle Arbeit, die wir gerne unterstützen möchten!“ So übergab der Stammtisch eine Menge Sachspenden, Spielgeräte, Bobby Cars, einen Kaufladen und vieles mehr, das im Robin Hood Laden von den engagierten Robin Hood Frauen für Familien mit schwerstkranken Kindern und jungen Erwachsenen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung verkauft wird. Jutta Fuchsberger, die stellvertretende Vorsitzende von Robin Hood e.V. bedankte sich mit den Worten: „Sie können sich gar nicht vorstellen, wie uns diese Spende weiterhilft, zumal während der Pandemie viele Aktionen nicht möglich sind, bei denen wir sonst Einnahmen generieren. Ganz herzlichen Dank dafür!“

Quelle: A.Unterholzer/Dingolfinger Anzeiger

1. offizieller Franz-Eberhofer-Fanclub unterstützt tiergestützte Therapie

Zweite Vorsitzende Jutta Fuchsberger, Schriftführerin Uta Wersdörfer und Schatzmeisterin Hildegard Denk dankten Werner Fuhrmann, Präsident des 1. Offiziellen Franz-Eberhofer-Fanclubs. v.l.

Der 1. offizielle Franz-Eberhofer-Fanclub ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Ein Ziel des gemeinnützigen Vereins ist, die Belange des Vereins Robin Hood zu unterstützen. Jutta Fuchsberger, 2. Vorsitzende von Robin Hood, freute sich sehr über eine Spende in Höhe von 200 Euro, die Werner Fuhrmann, der Präsident des Fanclubs an das Team von Robin Hood überreichte. „Jede Spende hilft weiter!“, so Jutta Fuchsberger. Mit dem Betrag wird der Verein den schwerstbehinderten Luca unterstützen. Zweimal im Jahr fährt Luca mit seiner Mutter nach Vogthareut zur Logo-, Ergo- und Physiotherapie. Dort übt er sprechen. In der Klinik erfuhren sie von der Delfintherapie. Luca und seine Mutter sind allen sehr dankbar, die an Robin Hood spenden und damit ihm und seiner Familie helfen. Durch eine Delfintherapie im Juni kann er mehr Wörter sprechen und hat auch weniger Schmerzen. Die alternative, tiergestützte Behandlungsmethode hat sich schon in vielen Fällen als hilfreich erwiesen, um bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen zum Beispiel Kontaktaufnahme und Konzentration zu fördern und das auf spielerische Art und Weise.

Quelle: A. Unterholzer/DA

Robin Hood e.V. unterstützte Delfintherapie

Hallo zusammen!

Heute möchte sich Luca vorstellen und aus seinem Leben erzählen:

Ich heiße Luca-Emilio, bin mittlerweile 5 Jahr alt und wohne mit meinen Eltern und meinem großen Bruder Adrian in Steinach bei Straubing. Ich kam mit einer Heterozygoten Sequenzveränderung ERF-GEN, hypertrophen Kardiomyopathie und Chiari-I-Malformation zur Welt.

Das alles sagt mir sehr wenig. Ich wurde mittlerweile schon oft am Kopf operiert. Mit 2 Jahren erhielt ich einen Shunt, der den Druck im Kopf regelt. Dabei kam es zu Komplikationen, sodass ich nicht richtig sprechen kann und geistige und motorische Entwicklungsstörungen habe. Trotz allem bin ich ein kleiner Hulk, was eigentlich recht gut ist, aber den Nachteil hat, dass ich nach jeder Narkose in ein narkotisches Delirium falle.

Ich habe gute Tage aber auch schlechte Tage mit Schmerzen. Dann leidet meine Mama sehr, denn ich kann ja nicht richtig sprechen und ihr die Schmerzen nicht erklären. Im Dezember 2020 hatte ich meinen zweiten Schlaganfall.

Seit dem 1.6.2021 habe ich Pflegegrad 4 und ein Pflegebett und einen Rollstuhl bekommen. Den hat Robin Hood e.V. richtig aufgemotzt. Mittlerweile kann ich mit der Rennsemmel richtig flitzen. Meine Kunststücke, wenn ich nur auf den Hinterreifen stehe und kippel, findet meine Mama nicht so toll. Im Mai bekam ich für meine Spitzfüße und zur Entlastung der Sprunggelenke Orthesen.

Sonntags gehe ich gerne raus zum Schwimmen, in den Bayernpark, in den Zoo oder ärgere meinen großen Bruder. Er ist 12 Jahre alt und manchmal tut er mir leid, weil alle nur an mich denken und er nie so tolle Sachen wie ich bekommt… Aber er spielt immer mit mir mit Playmobil und den Schleich-Tieren. Mit Adrian und Papa fahre ich gerne Fahrrad. Mama hat leider kein Fahrrad.

Zweimal im Jahr fahre ich für 4 Wochen mit Mama nach Vogthareut zur Logo-, Ergo- und Physiotherapie. Dort übe ich sprechen. Ich kann zwar Gebärdensprache und habe eine Talker, aber die meisten Erwachsenen fragen immer nach, also rede ich gleich gar nix. In der Klinik erfuhren wir von der Delfintherapie. Die ist sehr teuer, aber Gott sei Dank gibt es viele, viele liebe Menschen, die mich und meine Familie unterstützen. Ich bin allen sehr dankbar, die an Robin Hood spenden und damit mir und meiner Familie helfen. Ich kann durch die Delfintherapie im Juni mehr Wörter sprechen und habe auch weniger Schmerzen.

Euer Luca

Quelle: Jenny Schindler

Der Robin Hood-Laden wird wieder geöffnet

Ab Dienstag, dem 15.06. sind wir im Robin Hood-Laden wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da:

Di 9 – 11 Uhr

Do 9 – 11 Uhr und 15 – 17 Uhr

Es gilt folgendes Hygienekonzept:

  • Maximal 2 Kund*Innen dürfen sich gleichzeitig im Laden aufhalten.
  • FFP2-Masken sind notwendig
  • Kontaktdaten müssen hinterlegt werden. Sie werden nach 2 Wochen gelöscht.

 

 

In Corona-Zeiten sind Spenden besonders wichtig

          Wolfgang Weber überreicht eine Spende an Uta Wersdörfer von Robin Hood e.V. (H. Mahler-Voll)

Auch in Corona-Zeiten geht die Arbeit für Vereine wie den Robin Hood e.V. aus Frontenhausen weiter. Wenn auch unter erschwerten Bedingungen: der vereinseigene Laden ist geschlossen und es finden so gut wie keine Veranstaltungen statt, bei denen Robin Hood unterstützt wird. Da kam die Spende von 175 Euro, die die Bäckerei Weber aus Marklkofen gesammelt hatte, ganz besonders gut an.

Zur Spenden-Übergabe durch Bäcker- und Konditormeister Wolfgang Weber, war Robin Hood-Schriftführerin Uta Wersdörfer nach Marklkofen gekommen. Die Spende kam durch den Verkauf von Stofftaschen zustande, die von Robin Hood-Unterstützerin Christa Paintner aus Oberwolbersdorf liebevoll genäht werden und in der Bäckerei Weber für eine freiwillige Spende von zwei Euro den Kund*innen bereitgestellt werden – wobei viele gerne die Gelegenheit nutzen, noch etwas draufzulegen. Die Idee zu dieser Aktion wurde vor rund fünf Jahren von Renate Schandl und Annette Weber, die öfters im Robin Hood-Laden aushilft, geboren und bringt seither jährlich im Durchschnitt 170 bis 180 Euro für die Vereinskasse.

Mit von Renate Schandl gestalteten Schildern wird auf die Aktion aufmerksam gemacht. (U. Wersdörfer)

Der Verein Robin Hood, der sich seit vielen Jahren um Familien mit schwerstkranken Kindern und jungen Erwachsenen sowie Kinder und junge Erwachsene mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung kümmert, wird mit der diesjährigen Spende eine geplante Delfintherapie für den schwerstbehinderten Lukas unterstützen.   Die alternative, tiergestützte Behandlungsmethode hat sich schon in vielen Fällen als hilfreich erwiesen, um bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen zum Beispiel Kontaktaufnahme und Konzentration zu fördern und das auf spielerische Art und Weise. Da die Behandlung in der Türkei angeboten wird, ist jedoch schon die Anreise mit hohen Kosten verbunden, weil ein Spezialtransport benötigt wird.

Im Eingangsbereich der Bäckerei Weber warten die Stofftaschen auf Abnehmer. (U. Wersdörfer)

Quelle: Heike Mahler-Voll/Dingolfinger Anzeiger

 

 

Kletznklopfer für Robin Hood e.V. digital unterwegs

Die Kletzklopfer sammelten digital eine enorme Spendensumme.

Traditionell machen sich jedes Jahr in der Adventszeit die Jugendlichen aus Angerbach, Dirnaich und Umgebung an den Abenden auf, zum Kletzenklopfen.

So hatten sie in den letzten Jahren immer eine beachtliche Summe für den guten Zweck ersungen.

Weil das gemeinsame von Haus zu Haus ziehen aus bekannten Gründen im letzten Advent nicht möglich war, musste eine Alternative her, um Spenden zu sammeln. Es wurde deshalb eine gemeinsame Videocollage erzeugt.

Über die örtlichen Gruppen der sozialen Medien verteilt, konnte so zum Spenden an den Robin Hood Verein aus Frontenhausen aufgerufen werden. Dabei kam die beachtliche Summe von 2405€ zusammen. Der Robin Hood Verein und die Kletzenklopfer bedanken sich für die rege Spendenbereitschaft und hoffen im nächsten Advent auf ein Wiedersehen an den Haustüren.  

Quelle: Anton Rothmeier