Robin Hood e.V. – Familien besuchten flauschige Alpakas

Viele der von Robin Hood e.V. unterstützten Familien folgten der Einladung des Vereins zum diesjährigen Familienausflug auf den Alpakahof Holzner und wurden gleich von den Kulleraugen der Tiere verzaubert. Mit ihrem wuscheligen Fellschopf auf dem Kopf blickten die Alpakas keck ihren Besuchern entgegen und lockten die Kinder sogleich mit ihren Kontaktlauten an.

Nach dem Eintreffen konnten sich die Besucher des Erlebnishofes in Bodenkirchen als Erstes mit Getränken und Kuchen stärken. Als die Gruppe vollzählig war, begrüßte Erste Vorsitzende Claudia Heitzer zusammen mit weiteren Vorstandsmitgliedern die Gäste.

Dann übernahm Andrea Holzner, die, unterstützt von ihrem Mann, den Hof führt. Im Jahr 2006 wurden die Holzners vom Alpakavirus erwischt. Sie begannen mit der Zucht und bieten heute Spaziergänge mit den Tieren an. Ungeduldig erwarteten die Kinder die Alpakawanderung. Andrea Holzner machte die Teilnehmer mit den Alpakas bekannt und erklärte einige Verhaltensregeln. Von besonderem Interesse für die jungen, neugierigen Besucher war das weiche Fell der Tiere.

Andrea Holzner führte in die Wanderung ein. Die erste Gruppe am 28.10., die zweite Gruppe am 05.10.2019.

Andrea Holzner bereitet die Kinder auf den Spaziergang vor. Die erste Gruppe am 28.09., die zweite Gruppe am 05.10.19Jetzt konnte die kleine Wanderung durch das idyllische Binatal beginnen. Die Kinder führten paarweise die Tiere; Lama Diego als Leittier voraus. Für die Familien bedeutete dies „entschleunigen“. Alpakas haben alle Zeit der Welt. Oft legten die kleinen Kamele eine Pause ein, um ausgiebig zu grasen. So bekamen auch die Kinder im Rollstuhl die Gelegenheit, die Tiere hautnah zu erleben und ihnen ganz nahezukommen. Sie streichelten und fütterten die Vierbeiner ausgiebig. Allen zauberten die Alpakas ein Lächeln ins Gesicht.

Die Karawane zog durchs Binatal.

Immer wieder gab es Pausen zum Grasen.

Vom Rollstuhl aus konnten die Kinder die Alpakas gut beobachten.

Zurück auf dem Hof bot Andrea Holzner als Rahmenprogramm „Filzen“ an. Hier konnten alle Kinder mit Beeinträchtigung und die Geschwisterkinder zusammen aktiv werden. Zum Andenken an den wunderbaren Tag stellten die Kinder aus selbst gewalktem Filz bunte Blüten her. Und da so viel Betätigung hungrig macht, durften die kleinen und großen Besucher ihre eigene Pizza kreieren.

Während die Pizzas im hofeigenen Pizzaofen von Josef Holzner gebacken wurden, verwöhnten die Kinder die Alpakas mit zusätzlichen Streicheleinheiten und besuchten die Ponys, Esel und Schweine, die auch auf dem Hof zuhause sind. Mit dem gemeinsamen Abendessen ließen die Familien und die Robin Hood-Vorstandsmitglieder den erlebnisreichen Ausflug ausklingen.

Liebe geht durch den Magen.

Quelle: Uta Wersdörfer

Ein Zuckerl für die Kuchenbäckerinnen

Wie sollen wir nur den unermüdlichen Kuchenbäckerinnen danken? 

Diese Frage stellte sich die Vorstandschaft von Robin Hood e.V. Frontenhausen. Mit ihren leckeren und herrlich verzierten Torten und Kuchen bereichern die Kuchenbäckerinnen jeden Kuchenverkauf des Vereins zugunsten von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen. Da fällt es schwer, sich angemessen zu bedanken. 

Ein kleines Zuckerl gab es dann in Form einer Einladung aufs Schloss Poxau. Beirätin Maria Blenninger, Mitglied des Fördervereins Schloss Poxau e.V., führte durch die Räumlichkeiten, wobei auch eine Begegnung mit dem Schlossgespenst nicht fehlen durfte. Abschließend verwöhnten die Vorstandsmitglieder von Robin Hood e.V.  ihre fleißigen Helferinnen mit Gegrilltem und Salaten. So verging der kurzweilige Nachmittag in bester Stimmung.

Quelle: Uta Wersdörfer

Ferienprogramm mit Kickboxtrainerin – Selbstbehauptung, Gewaltprävention und Verteidigung mit Jutta Fuchsberger

Robin Hood e.V. hatte im Rahmen des Ferienprogramms in die Turnhalle eingeladen, um einen Einblick in die Gewaltprävention, die Selbstverteidigung und auch ein bisschen in die Sportart Kickboxen zu geben. Die Kickboxtrainerin Jutta Fuchsberger, zweite Vorsitzende des Vereins Robin Hood, leitete die Veranstaltung, die auch für Kinder geeignet war, die nicht so viel Gefallen am Sport finden.

Nachdem die Mädchen und Jungen umgezogen waren, stellte sich Jutta Fuchsberger vor. Sie ist geprüfte Kursleiterin der Nicht Mit Mir-Gewaltprävention für Kinder aus dem Ju-Jutsu und Trainerin mit Breitensportlizenz im Kickboxen. Außerdem befasst sie sich seit vielen Jahren mit Selbstverteidigung verschiedener Kampfsportarten. Sie vermittelte vor Allem gewaltpräventive Tipps und Abwehrstrategien. Die Eltern wurden über den Ablauf informiert und darüber, dass dieser Nachmittag keinen richtigen Kurs ersetzt.

Vielmehr sollte er Tipps vermitteln und eine Idee geben, ob ein Verein, oder ein Kurs zur Gewaltprävention oder auch zur Selbstverteidigung etwas für die Kinder wäre. Mit dem Spiel „Versteinern“ stieg sie in das Programm ein. Dabei riefen die „Versteinerten“ laut um Hilfe und die „Erlöser“ riefen „Hau ab“ um die Versteinerung aufzuheben.

Was das ausmacht! Ängstliche Körperhaltung oder selbstbewusstes Stehen. Es wurde gemessen! Von Kopf bis Fuß macht allein die Körperhaltung bei den teilnehmenden Kindern im Schnitt 7cm aus. Das ist doch erheblich.

Die Kinder befassten sich mit dem Gefühl Angst und stellten die Frage, ob Angst gut oder schlecht ist und wie man am besten damit umgeht. Es wurden Fragen gestellt wie: „ Warum werden immer die gleichen geärgert? Wen sucht sich der Fiesling aus? “Gemeinsam sind wir stark“, also Öffentlichkeit suchen und herstellen war nur eine Möglichkeit. Auch auf das Bauchgefühl hören, der Instinkt täuscht seltener als gedacht.

Mit Spielen und Versuchen zur Lautstärke sollten die Kinder aus der Reserve gelockt werden, um in schwierigen Situationen auf sich aufmerksam machen zu können. Zum Beispiel: „Wie weit komme ich mit einem Atemzug, wenn ich so schnell wie möglich laufe UND so laut wie möglich schreie?“

Ein kleiner Einblick in die Fallschule führte zum sportlichen Teil. Eine kleine Abwehrtechnik verbunden mit Stimmeinsatz und gutem Stand wurde eingeübt.

Zum Schluss wurden noch Grundstellung, einige Schläge und Kicks aus dem Kickboxen geübt und an der Pratze ausprobiert. Drei völlig verschiedene Sparten, Gewaltprävention, Selbstverteidigung und Kickboxen wurden gezeigt. Nach so viel Aktion waren die Ferienkinder begeistert. Das Resümee von Jutta Fuchsberger war: „Der Nachmittag hat mir mindestens so viel Spaß gemacht wie den Kindern, es war wirklich toll mit dieser Gruppe!“

Quelle: Text: Anna Unterholzer/DA  Foto: Uta Wersdörfer

 

 

Schüler/innen der Maximus-von-Imhof-Mittelschule in Reisbach spenden aus Adventsbazar

Im Rahmen der Schulversammlung konnte an der Maximus-von-Imhof-Mittelschule Reisbach in der letzten Schulwoche umfassender Dank ausgesprochen beziehungsweise die Ehrungen und Auszeichnungen für verschiedene Wettkämpfe übergeben werden. Zu diesem Zweck hat man sich in der Aula versammelt, wo Rektorin Martina Huber neben den Schülern und Lehrkräften besonders die anwesenden Sprachpaten begrüßte.

Vor den Weihnachtsferien haben die verschiedenen Klassen unter der Leitung der SMV, der Verbindungslehrerin Alexandra Thalhammer und der jeweiligen Klassensprecher einen vielfältigen Markt ausgerichtet. Dabei stand bereits zu Beginn fest, dass die Hälfte des Erlöses für einen sozialen Zweck gespendet wird. Nun durften die Vorsitzende von Robin-Hood e.V. – Claudia Heitzer – und Vorstandsmitglied Uta Wersdörfer die beachtliche Spende von 350 Euro entgegennehmen. „Ihr finanziert damit etliche Stunden Reittherapie. Es ist schön zu sehen, dass gesunde Jugendliche wie ihr, auch jene nicht vergessen, die nicht so auf der Sonnenseite des Lebens stehen!“.

 Quelle: Monika Ebnet/PNP

Schritt für Schritt – Kinder helfen Kindern

Die erfolgreichsten Sportler mit den Spendenempfängern und Ehrengästen: Max Rutzinger (Kinderkrebshilfe Rottal-Inn), Jutta Fuchsberger (Robin Hood Frontenhausen), Manfred Weindl (Kind in Not Rottal-Inn), Bürgermeister Matthäus Mandl, Schulleiterin Yvonne Otten sowie die Hauptorganisatoren Anna Hofmann und Stefan Gruber.

Die Schüler der Grund- und Mittelschule in Gangkofen trugen zum dritten Mal einen Spendenlauf aus, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln.

Das ganze Schuljahr über schon hatten die Schüler im Rahmen der Lauf-dich-fit-Kampagne des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes fleißig ihre Ausdauer trainiert und Freude am Laufen gefunden. Dass sich das Training gelohnt hat, stellten die Kinder und Jugendlichen nun für den guten Zweck, Kindern zu helfen, unter Beweis. Bei hochsommerlichen Temperaturen nahmen die Schüler der 1. bis zur 9. Klasse die Herausforderung eines Stundenlaufs an. Im Vorfeld hatten sich die Teilnehmer Sponsoren gesucht, die für jede gelaufene 500-Meter-Runde einen bestimmten Betrag spenden.

Nach dem Startschuss durch Bürgermeister Matthäus Mandl hatten die Starter 60 Minuten Zeit, um möglichst viele Runden zu absolvieren und somit Spendengelder zu erlaufen. Selbst Bürgermeister Matthäus Mandl und die Hauptorganisatoren Anna Hofmann und Stefan Gruber liefen eine Runde mit. Der Elternbeirat sorgte mit Getränken und Obst für die nötige Stärkung.

So wurden 1884 Kilometer gelaufen und dabei 8238 Euro gesammelt.

Sichtlich begeistert, sowohl von der sportlichen Leistung der Schüler als auch von der Höhe der Spendensumme, zeigte sich Bürgermeister Matthäus Mandl bei der Spendenübergabe.

Über jeweils 1700 Euro durften sich Max Rutzinger (Kinderkrebshilfe Rottal-Inn), Manfred Weindl (Kind in Not Rottal-Inn), Reinhard Lehner und Tanja Forderer-Barlag (McDonald’s Kinderhilfe), Jutta Fuchsberger (Robin Hood Frontenhausen) sowie Tea Brunnmeier und Christiane Schöfberger (Elternbeirat) freuen.

Schulleiterin Yvonne Otten dankte in ihren Worten allen, die zur Vorbereitung und Durchführung des Spendenlaufes beigetragen haben sowie allen Schülern für ihre sportlichen Leistungen zu Gunsten der Kinder.

Die Spendenübergabe wurde durch die Chorklasse unter der Leitung von Christiane Meier musikalisch gestaltet.

Quelle: Rudi Bichlmeier

 

BMW Berufsausbildung Dingolfing unterstützt soziales Engagement

Claudia Heitzer und Maria Gebhard freuen sich über die großartige Spende.

Im Rahmen des diesjährigen Berufsinformationstages des BMW Group Werks Dingolfing am Samstag, 06.07.2019 haben Ausbilder und Azubis durch verschiedene Aktionen für einen guten Zweck gesammelt und eine Spende an Robin Hood e.V. übergeben. Der Verein Robin Hood e.V. Frontenhausen unterstützt Familien mit schwerstkranken Kindern und jungen Erwachsenen sowie Kindern und jungen Erwachsenen mit körperlicher und geistiger Beeinträchtigung bis 29 Jahren in Niederbayern.

Im Rahmen des Berufsinformationstages im BMW Ausbildungszentrum in Dingolfing konnten Besucher diesen Verein unterstützen. So konnten sie beispielsweise für einen kleinen Einsatz an einem Glücksrad drehen und vielfältige Preise gewinnen. Ebenso hatten Auszubildende aus verschiedenen Berufsgruppen Werkstücke gefertigt, die verkauft wurden. Darunter waren Gartenutensilien, Ledertaschen, Feuerschalen und Schlüsselanhänger. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Der Erlös aus diesen Aktionen floss direkt in die Spendensumme. Außerdem spendeten die BMW Azubis Flaschenpfand, das sie über das ganze Jahr hinweg gesammelt hatten.

Für die Besucher des Berufsinformationstags gab es zudem eine Kaffee- und Kuchentheke von Mitarbeiterinnen des Robin Hood e.V. Diese erhielt regen Zuspruch und auch dieser Erlös kam dem Verein zu Gute.

Am Ende des Berufsinformationstages konnten sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen von Robin Hood e.V. Frontenhausen über die stolze Spendensumme von 3.011,58 € freuen. Die 1. Vorsitzende von Robin Hood e.V., Frau Heitzer, bedankte sich ganz herzlich bei den Ausbildern und Azubis für ihre tollen Aktionen: „Es freut mich, dass die BMW Berufsausbildung so engagiert ist und uns wieder im Rahmen des Berufsinformationstages unterstützt hat. Vielen Dank an alle Beteiligten! Wir werden die gespendete Summe sinnvoll verwenden und ich kann versprechen, dass sie Familien zu Gute kommt, die wirklich dringend Hilfe benötigen.“

Quelle: BMW