Kinder tauchen mit Robin Hood e.V. in die Welt des Filzens ein

Ein farbenfrohes und kreatives Spektakel hat sich im Rahmen des Ferienprogramms im Marklkofener Pfarrsaal abgespielt. Der Hilfsverein Robin Hood e.V. hatte zu einem Bastelnachmittag eingeladen, der ganz im Zeichen des traditionellen Handwerks stand: Unter dem Motto „Filzen“ durften die teilnehmenden Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und mit dem Naturmaterial Wolle experimentieren. Der Nachmittag war in zwei Runden unterteilt, um den Mädchen und Buben die unterschiedlichen Facetten des Handwerks näherzubringen. An der ersten Station hieß es für die Ferienkinder zunächst Trockenfilzen. Hier standen verschiedene kleine Ausstechförmchen bereit, die als Orientierung dienten. Die Kinder legten die bunte, ungekämmte Schafwolle in die Formen und bearbeiteten sie geduldig mit einer speziellen Filznadel. Durch das wiederholte Einstechen verhaken sich die winzigen Widerhaken der Nadel mit den Wollfasern, wodurch sich das Material immer weiter verdichtet und stabil wird. Mit viel Fingerspitzengefühl entstanden so filigrane Kunstwerke. In der zweiten Runde wechselte die Technik zum Nassfilzen. Hierbei kamen Seife und heißes Wasser zum Einsatz. Durch die Wärme und die Alkalität der Seife öffnet sich die Schuppenschicht der Wollhaare. Wenn die Kinder die nasse Wolle dann mit den Händen und der Noppenfolie rieben und formten, verfilzten die Fasern untrennbar miteinander. Diese haptische Methode machte den Teilnehmern sichtlich Spaß. Mit Ausdauer und jeder Menge Schaum an den Händen formten die Nachwuchskünstler viele weitere fantasievolle Motive. Während des gesamten Nachmittags standen die ehrenamtlichen Kräfte von Robin Hood e.V. den Kindern jederzeit fachkundig und helfend zur Seite, gaben wertvolle Tipps bei der Farbauswahl und halfen aus, wenn eine Nadel mal nicht so wollte wie der Nachwuchs. Am Ende des kreativen Nachmittags durfte jedes Kind seine selbstgemachten Unikate stolz mit nach Hause nehmen.

Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger

Unter Anleitung von Vorstandsmitglied Maria Blenninger gelang den Kindern so manche Kunstwerke wie Frösche, Waldfeen und Dinosaurieraugen. (Foto: Uta Wersdörfer/Robin Hood e.V.)

Spende statt Geschenke

Herr Pölsterl hat kürzlich seinen 70. Geburtstag gefeiert und statt Geschenke um eine Spende für Robin Hood gebeten. Jetzt durfte Claudia Heitzer 500€ entgegennehmen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die großartige Unterstützung.

Quelle: Claudia Heitzer/Robin Hood e.V. 

 

3.700 Euro an Robin Hood e.V. gespendet

Klaus Köhler (l.) und Thomas Senn (r.) unterstützen Robin Hood e.V. mit 3.700 Euro.

Vergangene Woche erhielten Erste Vorsitzende Claudia Heitzer und Schriftführerin Uta Wersdörfer im Robin Hood-Laden eine großartige Spende.

Klaus Köhler und Thomas Senn, Mitglieder des Golfclub Schloßberg e.V., hatten ihren 60. Geburtstag im Rahmen eines Golfturniers gefeiert und dabei eine Tombola für den sozialen Zweck ausgerichtet. Wundervolle 3.700 Euro spendeten sie anschließend aus der Tombola an Robin Hood e.V., da es den Jubilaren wichtig ist, dass das Geld in der Region Verwendung findet. Claudia Heitzer bedankte sich herzlich für die Hilfe und gratulierte nachträglich zu den runden Geburtstagen. Großer Dank geht auch an die Teilnehmer der Tombola und an alle, die sie unterstützt haben.

Quelle: Uta Wersdörfer/Robin Hood e.V. Frontenhausen

Schritt für Schritt – Kinder helfen Kindern mit 8928 Euro

Ein Teil der erfolgreichen Sportler (vorne) mit den Organisatoren und Spendenempfängern: (hinten, von links) Hauptorganisator Stefan Gruber, Schulleiterin Yvonne Otten, Esther Dietrich (Kind in Not), Sarah Hellermann und Claudia Heitzer (Robin Hood Frontenhausen), Reinhard Lehner (McDonald’s Kinderhilfe)

Die Schüler der Grund- und Mittelschule trugen zum Ende des Schuljahres einen Spendenlauf aus, um Geld für einen guten Zweck zu sammeln.

Das ganze Schuljahr über schon hatten die Schüler fleißig ihre Ausdauer trainiert und Freude am Laufen gefunden. Dass sich das Training gelohnt hat, stellten die Kinder und Jugendlichen nun für den guten Zweck, Kindern zu helfen, unter Beweis. Bei angenehmen Temperaturen nahmen die Schüler der die Herausforderung eines Stundenlaufs an. Im Vorfeld hatten sich die Teilnehmer Sponsoren gesucht, die für jede gelaufene 500-Meter-Runde einen bestimmten Betrag spenden.

Nach dem Startschuss durch Bürgermeister Markus Aichner hatten die Läufer 60 Minuten Zeit, um möglichst viele Runden zu absolvieren und somit Spendengelder zu erlaufen. Selbst Bürgermeister Markus Aichner, Schulleiterin Yvonne Otten und Hauptorganisator Stefan Gruber liefen mit. Der Elternbeirat sorgte mit Getränken und Obst für die nötige Stärkung.

So wurden etwa 2000 Kilometer gelaufen und dabei 8928 Euro gesammelt.

Sichtlich begeistert, sowohl von der sportlichen Leistung der Schüler als auch von der Höhe der Spendensumme, zeigte sich Schulleiterin Yvonne Otten bei der Spendenübergabe.

Über jeweils einen Teilbetrag durften sich Josef Hofbauer (Kinderkrebshilfe Rottal-Inn), Esther Dietrich (Kind in Not Rottal-Inn), Reinhard Lehner (McDonald’s Kinderhilfe), Claudia Heitzer und Sarah Hellermann (Robin Hood Frontenhausen) sowie Tanja Welzel-Emmrich (Elternbeirat) freuen.

Schulleiterin Yvonne Otten dankte in ihren Worten allen, die zur Vorbereitung und Durchführung des Spendenlaufes beigetragen haben sowie allen Schülern für ihre sportlichen Leistungen zu Gunsten der Kinder.

Quelle: Rudi Bichlmeier

 

 

Jubilar mit großem Herz

Als Georg Retz die Einladungen zur Feier seines 80. Geburtstages an Familie, Freunde und Vereinsabordnungen ausgab, bat er schon vorab, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen für den guten Zweck zu spenden. Der Hilfsverein „Robin Hood e.V.“, dem der Jubilar schon seit vielen Jahren angehört, sollte am Ende bedacht werden. Schon zu den Zeiten, als er selber Bürgermeister war, unterstützte Georg Retz in seiner Aufgabe den Verein. Außerdem ist es ihm eine Selbstverständlichkeit, für die Arbeit der ehrenamtlichen Kräften zu werben.

Seit mehr als 25 Jahren hilft Robin Hood e.V. auf unermüdliche Art und Weise. Damals hatten die Gründungsmitglieder einen treffenden Vereinsnamen gesucht. Ein Kind schlug Robin Hood vor, weil „der hilft doch den armen und kranken Leuten“. Und seitdem sind die wechselnden Vorstandschaften mit zahlreichen Helfern unermüdlich im Sinne von Robin Hood für Familien mit schwer- und schwerstkranken Kindern und jungen Erwachsenen tätig. Alle üben dieses Ehrenamt stets mit Freude und Herzblut aus, denn die begleiteten Familien geben sehr viel Liebe zurück. „Wir freuen uns enorm, dass der Verein von 28 Mitgliedern im Gründungsjahr 1999 auf mittlerweile rund 190 Mitglieder angewachsen ist“, betonte Claudia Heitzer. Mit dieser Basis und der Hilfe weiterer großherziger Menschen ist es dem Hilfsverein möglich, die Familien zu unterstützen.

Die Vorsitzende sowie die weiteren Vorstandsmitglieder Sarah Hellermann, Hildegard Denk und Uta Wersdörfer staunten nun nicht schlecht, als sie nun die Spende von Georg Retz in Empfang nehmen durften. „Es war für mich selber ein Gänsehautmoment“, sagte dieser. Als er sämtliche Glückwunschkuverts öffnete, waren es unbeschreibliche 4.250 Euro, die er schon in Händen hielt. Diese hat er auf 4.500 Euro aufgestockt und gab sie nun an den Hilfsverein weiter. „Ich danke all meinen Gästen, dass sie meinem Wunsch so gefolgt sind“, betonte er. Einen wunderschönen Geburtstag durfte er erleben, der damit noch zusätzlich versüßt wird.

Claudia Heitzer informierte in der Runde, dass aktuell eine Anfrage zur Unterstützung bei einer neuen Therapie eingegangen ist. Es handelt sich um ein Tiefenstimulation des Gehirns. Ein Kind, das mit zwölf Jahren eine Gehirnblutung hatte, lange im Wachkomma lag und jetzt etwa 15 Jahre ist, solle damit behandelt werden. Dieser neuartige Ansatz hilft Menschen mit neurologischen Erkrankungen, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Durch präzise Stimulation oder Hemmung oder Synchronisierung bestimmter Hirnregionen können neuronale Netzwerke reguliert, aktiviert oder eingebremst werden. Dies erfolgt mit der Hilfe spezieller medizinischer „Neuro-Stimulatoren“, die in der Regel von den Ärzten angepasst werden und als Heimtherapie regelmäßig zuhause durchgeführt werden. Es steht sogar ein Verfahren zur Verfügung, welches über Stammzellen-Aktivierung und Blutgefäß-Neubildungen erhebliche Verbesserungen nicht nur bei funktionellen Erkrankungen, sondern sogar bei fortgeschritteneren strukturellen Schäden am Gehirn ermöglicht. Diese Anfrage wird nun, so wie alle weiteren Förderanliegen, im Rahmen einer Vorstandssitzung besprochen.

Fest steht, jede Spende kommt vollumfänglich für Hilfsprojekte zum Einsatz. Die Spende von Georg Retz könnte einen wesentlichen Anteil bei dieser Anfrage nehmen. Die Kosten für diese Behandlung, die noch nicht von Krankenkassen getragen wird, belaufen sich nämlich auf eine fünfstellige Summe. „Wir sind auf die Unterstützung der Leute angewiesen, damit wir helfen können“, betonte Heitzer dankend und wertschätzend.

Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger

 

900 Euro für Robin Hood e.V.

Florian Brandner übergibt 900 € an (v.l.) Gisela Tietz, Claudia Heitzer und Maria Blenninger von Robin Hood e.V. Frontenhausen.

Im April hatte die Gärtnerei Brandner zum Tag der offenen Gärtnerei eingeladen. Nun durfte Gärtnermeister Florian Brandner in seinen Räumen zwischen blühenden Pflanzen und Kräutern die Verantwortlichen von Robin Hood e.V. begrüßen. 900 Euro hatte er in der Hand und lässt damit die Vereinskasse des Hilfsvereins wachsen. „Hier weiß ich das Geld gut aufgehoben“, sagt er. Der Erlös stammt aus der kostenlosen Getränkeabgabe beim Tag der offenen Gärtnerei. War auch das Wetter nicht so „durstig“, so haben die treuen Gäste die Kasse trotzdem gut gefüllt, wohlwissend, dass es für gute Zwecke zum Einsatz kommt. Vorsitzende Claudia Heitzer betonte dankend, dass jeder Cent bei hilfesuchenden Familien ankomme und nicht in Verwaltungsabläufen untergehe. Als Hilfsverein sei man gefordert, die Anfragen sind groß. Ob Zuschüsse für Fahrzeuge oder Tankgutscheine – vielseitig hilft man. Das A und O sind jedoch die Therapien, die man ermöglicht, erklärte sie. Außerdem ist für 2026 auch wieder ein Familienausflug geplant, da diese Ereignisse große Freude bereiten und in bester Erinnerung bei den Familien bleiben. Sie dienen dem „Seelenwohl“, sind Abwechslung im Alltag und fördern die Gemeinschaft. Das Strahlen und Lachen, das man hier ernten darf, sei unbezahlbar.

Quelle: Monika Ebnet/Dingolfinger Anzeiger