Robin Hood e.V. Frontenhausen freut sich auf Start ins Jahr 2022

Die neu gewählte Vorstandschaft von Robin Hood e.V. Frontenhausen.

v.l. neben 1. Bürgermeister Dr. F. Gassner: Jutta Fuchsberger, Hildegard Denk, Christa Erber, Claudia Heitzer, Maria Gebhard, (hinten) Irina Matzberger, Uta Wersdörfer, (hinten) Maria Blenninger, Gabi Scheiderer

Eine beachtliche Gemeinschaftsleistung erbringen die ehrenamtlichen Kräfte von Robin Hood e.V. Frontenhausen, das bescheinigte ihnen auch Bürgermeister Dr. Franz Gassner bei der Jahreshauptversammlung.
Vorsitzende Claudia Heitzer und ihre Stellvertreterin Jutta Fuchsberger informierten über die Geschehnisse der beiden letzten Jahre. Gerade auch die Absprachen mit den betroffenen Familien mussten telefonisch erfolgen. Und auch der Robin-Hood-Laden konnte aufgrund der Regeln nur stark eingeschränkt geöffnet werden. Hier gelte es den „Ladenmitarbeiterinnen“ zu danken. Aufgrund dieser Gegebenheiten sind der erzielte Verkaufserlös und auch das Spendenaufkommen stark zurückgegangen. Aktuell zähle man 146 Mitglieder und es wurden 45 Familien aktiv betreut.

Bürgermeister Dr. Franz Gassner dankte den Verantwortlichen für ihr ehrenamtliches Engagement. Dies ist mit viel Arbeit und hohem Zeitaufwand verbunden. Die Summen, die hier bewegt werden, sind enorm. Unglaublich sei, welcher Bedarf an Hilfe gegeben ist, der von Krankenkassen nicht geleistet oder von Familien nicht tragbar ist. Die Räumlichkeiten für den Robin-Hood-Laden stellt der Mark Frontenhausen gerne kostenlos zur Verfügung, wisse man doch um die wertvolle Arbeit, die hier geleistet werde. Auch in Zukunft unterstützt man gerne und ist stolz auf den Frontenhausener Verein. Dankbar ist er auch, dass dieses Wirken von verschiedenen Gönnern so gefördert und unterstützt werden. Nach dem Finanzbericht von Hildegard Denk, dem Kassenprüfbericht und der Entlastung der Vorstandschaft konnte man zu den Neuwahlen übergehen, die vom Bürgermeister geleitet wurden. Die bisherige Vorstandschaft wurde im Amt bestätigt und freut sich über die Verstärkung durch die neue Beirätin Irina Matzberger. Damit ist Claudia Heitzer weiter erste Vorsitzende, Stellvertreterin ist Jutta Fuchsberger, Schatzmeisterin Hildegard Denk, Schriftführerin Uta Wersdörfer und Beiräte wirken Maria Blenninger, Christa Erber, Maria Gebhard, Gabi Scheiderer sowie Irina Matzberger. Kassenprüferinnen sind Sylvia Finkenzeller und Magda Gangkofner. Der Wahlleiter wünschte dem neuen gewählten Gremium viel Freude und Erfolg bei der Weiterführung ihrer Arbeit. Erste Vorsitzende Claudia Heitzer bedankte sich am Ende bei den Vereinsmitgliedern für die Teilnahme an der Generalversammlung und bei den Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit.

Quelle: Text Monika Ebnet/DA, Foto Uta Wersdörfer

Robin Hood dankt Evi Kreuzpaintner für die Spende

Hildegard Denk nimmt für Robin Hood die Spende von 750 Euro entgegen.

Der Verein Robin-Hood e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht sich für Kinder und junge Erwachsene einzusetzen. „Am Anfang es nur eine Idee, einem an Krebs erkranktem Kind einen Herzenswunsch zu erfüllen.“ Mittlerweile – nach bereits zwei Jahrzehnten – ist die Erfüllung der ganz besonderen Herzenswünsche an die zweite Stelle gerückt, denn viel wichtiger ist jetzt die finanzielle Hilfe bei den verschiedenen Anschaffungen, Therapien und vielem mehr für die schwerst- und unheilbar kranken sowie Kinder mit Behinderung und deren Familien. Natürlich werden den Kindern auch weiterhin Herzenswünsche erfüllt. Auch die Anfragen um finanzielle Unterstützung bei den verschiedensten Anschaffungen sind seit der Gründung des gemeinnützigen Vereins im Jahr 1999 wesentlich mehr geworden. Mit viel Engagement und Herzblut engagieren sich hier ehrenamtliche Kräfte, Vorsitzende Claudia Heitzer weiß ein starkes Team hinter sich. Unterstützung erfährt man von vielen Spendern, die diese finanziellen Hilfen erst ermöglichen.
Eine dieser Gönnerinnen ist Evi Kreuzpaintner, die kürzlich ihren 70. Geburtstag feiern durfte. Schon vorab gab die Jubilarin die Information im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis weiter, dass sie auf jegliche Geschenke verzichten und stattdessen dem Verein Robin-Hood eine Spende zukommen lassen möchte. Und die Gratulanten kamen diesem Wunsch großzügig nach. 750 Euro brachte sie nun aus Reisach (bei Frontenhausen) mit und reichte sie an die Kassierin Hildegard Denk weiter. Und diese erklärte, dass damit eine Familie unterstützt werde. Eine Delphintherapie in der Türkei für ein erkranktes Kind wird man fördern. Jeder Euro der Spende kommt im vollem Umfang dem guten Zweck zugute und die Jubilarin weiß den Betrag damit in besten Händen.

Quelle: Monika Ebnet/DA

 

Kletznklopfer für Robin Hood e.V. digital unterwegs

Traditionell machen sich in der Adventszeit junge Leute aus Angerbach, Dirnaich und Umgebung an den Abenden zum Kletzenklopfen auf. Durch Gesang und Musik sammeln sie Spenden für einen guten Zweck. Der Betrag wird jedes Jahr an Robin Hood e.V. Frontenhausen, welcher kranke und behinderte Kinder und deren Familien unterstützt, weitergeleitet. So hatten die Kletzenklopfer in den letzten Jahren immer eine beachtliche Summe für den guten Zweck ersungen.

Weil das gemeinsame von Haus zu Haus ziehen aus bekannten Gründen im letzten Advent wieder nicht möglich war, wurde eine Alternative gefunden, um Spenden zu sammeln – eine gemeinsame Videocollage mit Spendenaufruf.

Über die örtlichen Gruppen der sozialen Medien verteilt, wurde so zum Spenden an Robin Hood e.V. aus Frontenhausen gebeten. Dabei kam bis in den März hinein die beachtliche Summe von 790 Euro zusammen. Robin Hood e.V. und die Kletzenklopfer bedanken sich herzlich für die rege Spendenbereitschaft und hoffen im nächsten Advent auf ein Wiedersehen an den Haustüren. 

„Ertragreiche“ Christbaumhackschnitzel

Magda Graßl von Graßl Gartengestaltung gibt die Spende an Uta Wersdörfer von Robin Hood e.V. weiter

Schon zum dritten Mal war Landschaftsgärtner Lukas Graßl mit seinem Freund Richard Knechtskern auf „Sammeltour“. Und klar war, dass der Erlös daraus wieder an einen guten Zweck gespendet werden sollte.

Mit zwei Fahrzeugen ging es also Mitte Januar los. Schon im Vorfeld hat man über verschiedene Kanäle auf die Aktion hingewiesen. Außerdem hat die „Mundpropaganda“ bereits das ihrige dazu getan. Ein geringer Unkostenbeitrag zum Abdecken der Spritkosten wurde einbehalten, doch der Mammutanteil ging nun an Robin Hood. Besonderheit an der Aktion ist, dass die gesammelten Christbäume gleich vor Ort mit dem installierten Häcksler verarbeitet werden, so dass diese „leichter zu transportieren“ sind. Aus den 100 Bäumen sind also rund drei Kubikmeter Hackschnitzel geworden, die als Gründüngung unter Sträuchern weiterverwendet werden. Zehn Stunden waren die beiden Männer unterwegs. Dem ging eine durchdachte Routenplanung voraus, um größere Umwege zu vermeiden. Von Gerzen bis nach Lengthal, von Dingolfing bis Mamming und auch nach Landau ging es, am Ende waren es 220 Kilometer, die man durch den Landkreis tourte. Die Anzahl der Bäume wird dabei jedes Jahr mehr und auch ganz spontan haben Nachbarn den Service vor Ort noch in Anspruch genommen.
Viel Lob und Anerkennung gab es für dieses Engagement und den Ehrgeiz von Seiten der Bevölkerung, die dazu appellierten, an den beiden jungen Burschen könne man sich ein Beispiel nehmen. Natürlich plant man die Aktion auch im nächsten Jahr wieder. Dass man zeitgleich auch noch eine Hilfsorganisation wie Robin Hood e.V. unterstützen könne, setze dem Ganzen das „Sahnehäubchen“ auf.
Und Uta Wersdörfer staunte nicht schlecht. Mit den gesammelten 470 Euro, die großzügig durch Knechtskern auf 500 Euro aufgerundet wurde, war „Graßl Gartengestaltung“ eine positive Überraschung geglückt. Bereits zum zweiten Mal dürfe man die Spende entgegennehmen, wofür sie großen Dank aussprach. Robin Hood e.V. unterstützt schwerst- und unheilbar kranke und behinderte Kinder und junge Erwachsene in Niederbayern. Dabei werden Gutscheine für den täglichen Bedarf besorgt oder die Kosten für Therapien übernommen, die nicht von den Krankenkassen getragen werden. Außerdem unterstützt man die Familien bei der Beschaffung und Reparatur von behindertengerechten Fahrzeugen oder auch Wohnungsumbauten. Mit viel Engagement und Herzblut engagieren sich hier ehrenamtliche Helfer. War am Anfang bei der Gründung die Idee, Herzenswünsche zu erfüllen, so ist dieser Punkt an die zweite Stelle gerückt, da viel wichtiger die finanzielle Hilfe für die Familien ist. Natürlich werden den Kindern auch weiterhin besondere Herzenswünsche erfüllt. Großer Vorteil ist es hier, dass die Familien persönlich kennen gelernt werden und in gewissen Abständen auch besucht werden können. Aktiv ist Robin Hood im niederbayerischen Raum. Der aktuelle Spendenbetrag wird für ein Brüderpaar verwendet, das körperlich gehandicapt ist. Es sei daher die Anschaffung eines Außenlifts notwendig, was durchaus einen fünfstelligen Betrag für die Familie verschlinge. Hier wolle man sich als Verein helfend beteiligen. Außerdem verwies sie darauf, dass man gerade auch vor Weihnachten mit Lebensmittelgutscheinen geholfen habe. Jeder gespendete Euro komme direkte bei betroffenen Familien an, das ist auch den Gönnern Graßl Gartengestaltung sehr wichtig. „Hier wissen wir unsere Spende gut aufgehoben“, erklärte Magda Graßl.

           

Lukas Graßl sammelt die Christbäume ein.               Richard Knechtskern beim Häckseln vor Ort.

Quelle: Monika Ebnet/ Dingolfinger Anzeiger

Ein Weihnachtsengel für Robin Hood e.V.

           

Magdalena Söldner, 6 Jahre, war auch in der vergangenen Adventszeit wieder ein Weihnachtsengel für Robin Hood e.V.
An geladene Gäste verkaufte sie Seifen und Selbstgebasteltes.
Die Eltern bewirteten die Besucher mit Grillwürstl, alles im Rahmen der Coronaregeln. Die gesamten Einnahmen spendete Magdalena an Robin Hood e.V. und übergab so stolze 299 € an erste Vorsitzende Claudia Heitzer.
Quelle: Frau Söldner und Uta Wersdörfer

Landmaschinen Wimberger spendet 1000 Euro

Hildegard Denk, Vorstandsmitglied von Robin Hood e.V. dankte Emi und Willi Mückenhausen Junior bei der Übergabe im Kreise der Mitarbeiter.

Weihnachten, die Zeit der Besinnung – aber nicht für alle. Weihnachten ist die Zeit im Jahr, in der man sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben besinnen kann. Zeit mit der Familie zu verbringen, die Weihnachtsfeiertage gemeinsam zu genießen und den ganzen Trubel der Vorweihnachtszeit hinter sich zu lassen. Für manche Familien ist dies aber nicht selbstverständlich. Sie kämpfen mit ihren eigenen Problemen, die auch an Weihnachten keinen Halt machen. Die Firma Landmaschinen Wimberger hat sich deshalb entschlossen, auf die Geschenke für die Kunden zu verzichten und stattdessen den Verein Robin Hood in Form einer Geldspende über 1000 Euro zu unterstützen. Das Geld kommt schwerst- und unheilbar- kranken Kindern und jungen Erwachsenen und deren Familien zugute. Willi Mückenhausen Junior übergab die Spende an Vorstandsmitglied Hildegard Denk und betonte im Beisein von Seniorchefin Emi Mückenhausen und einem Teil der Mitarbeiter: „Es ist uns ein Anliegen, die Weihnachtszeit als besonderen Anlass zu nehmen, unseren Kunden zu danken und auch an Menschen zu denken, denen es nicht so gut geht. In zwei Jahren kann das Traditionsunternehmen Landmaschinen Wimberger sein 100-jähriges Jubiläum feiern. Unsere Mitarbeiter und unsere treuen Kunden tragen sehr zum Erfolg von Landmaschinen Wimberger bei und helfen das Unternehmen in die Zukunft zu führen!“

Quelle: Anna Unterholzer/DA